Im Rahmen der Projektwoche beschäftigte sich eine Gruppe von SchülerInnen gemeinsam mit Lehrkräften und Oberstufenschülern mit dem Nachhaltigkeitsziel „Kein Hunger“. Dabei wurde deutlich, dass Hunger und Armut eng miteinander verbunden sind und auch in Deutschland viele Menschen von diesen Problemen betroffen sind.
Zu Beginn der Woche setzten sich die Teilnehmenden durch Recherchen, Statistiken und Reportagen mit dem Thema auseinander. Besonders bewegend waren Berichte über Familien, die trotz Vollzeitarbeit nur über sehr wenig Geld verfügen und sich grundlegende Dinge oft nicht leisten können. Außerdem wurde untersucht, welche Herausforderungen Menschen mit geringem Einkommen beim Einkaufen haben und wie schwierig es sein kann, sich gleichzeitig günstig und gesund zu ernähren.
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts lag auf der Zusammenarbeit mit der Peiner Tafel. Die SchülerInnen informierten sich über deren Arbeit und erfuhren, wie Lebensmittelspenden gesammelt und an bedürftige Menschen verteilt werden. Spontan entstand außerdem eine schulweite Spendenaktion für die Tafel. Die Resonanz der Schulgemeinschaft war dabei so groß, dass deutlich mehr Lebensmittel zusammenkamen als erwartet.
Die Projektgruppe wollte nicht nur auf die Problematik von Hunger und Armut aufmerksam machen, sondern auch zeigen, wie jede und jeder im Alltag helfen kann beispielsweise durch bewussteren Umgang mit Lebensmitteln oder durch Spenden. Aus der Projektwoche nehmen viele Teilnehmende die Erkenntnis mit, Lebensmittel stärker wertzuschätzen und sensibler für die Lebenssituationen anderer Menschen zu werden.
Die zentrale Botschaft des Projekts lautet: Armut kann jeden treffen. Deshalb ist es wichtig, dankbar für das zu sein, was man hat, Verantwortung zu übernehmen und Menschen in schwierigen Situationen zu unterstützen.
Text: Milena Flottow
Foto: Caitlyn Queen Paes