
Das Projekt „Für das Leben danach“, das in den Containern stattfindet, ist das mit Abstand größte Projekt in der diesjährigen Projektwoche. 85 Schüler und Schülerinnen und die Projektleitung, bestehend aus Frau Holthusen, Frau Schuchmann, Herrn Pape und Herrn Theißen, beschäftigen sich fünf Tage lang mit Themen, die zwar überaus wichtig sind, aber im Unterricht häufig nicht angesprochen werden.
Das Projekt richtet sich an Schüler und Schülerinnen ab der 10. Klasse und hat das Ziel, ihnen wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse für das Leben nach der Schule zu vermitteln. Das Ganze startete am Montag mit einem Workshop von dem externen Anbieter „Zukunftstag“. Verschiedene Spezialisten, wie zum Beispiel von der Sparkasse oder der Krankenkasse BARMER, berichteten über Dinge, die im Arbeitsleben eine Rolle spielen, aber in der Schule oft nicht erklärt werden: Was bei der Wohnungssuche beachtet werden muss, welche Versicherungen relevant sind, wie man sein Geld richtig anlegt und noch viel mehr. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden in vier Gruppen aufgeteilt und vertiefen von Dienstag bis Freitag täglich ein anderes Thema.
Das Projekt kommt gut an. Ein Schüler äußert sogar den Wunsch nach einem Schulfach, in dem solche Themen behandelt werden. Ob das so möglich ist, ist fraglich. Sicher ist, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Ende der Woche deutlich besser auf das Leben danach – nach der Schulzeit – vorbereitet sind.
Text: Jasmin Rösch (10. Klasse, Projekt „Rasende Reporterinnen und Reporter“)
Fotos: Anna Stiegler und Mariia Samoilenko (10. Klasse, Projekt „Rasende Reporterinnen und Reporter“)
